RADIO



"... und der Rest ist Schweigen!"

Im Laufe des Jahres 1994 durch Anraten des Technikers Walter Günther von eben jenem und dem Duisburger Kabarettisten Kai Magnus Sting konzipierte und gestaltete Radio - Kabarett - Sendung, die seit August des Jahres 1994 jeden Monat einstündig über den Äther ging.

Das Sendeformat bestand aus kabarettistischen Texten, irrsinnigen Gedichten, satirischen Dialogen und wilden Improvisationen, die sich im kongenialen Zusammenspiel alternierender Musik verschiedenster Stile variierender Richtungen immer neu formierten und so ein komplexes Gesamtkunstwerk der besonderen Art darstellten.

Gäste verschiedenster Provenienz gaben sich begeistert die Studioklinke in die Hand: der Schweizer Autor und Kabarettist Franz Hohler, der "Lindenstraßen" - Penner, Übersetzer, Rezitator und Kolumnist Harry Rowohlt, das Kabarett - Duo Tresenlesen, das Kabarett Knut & Knut, die Kriminalschriftsteller Gisbert Haefs und Jacques Berndorf (alias Michael Preute), der Kult-Comedian Herbert Knebel (alias Uwe Lyko) und der Essener Comedy - Arzt Dr. Stratmann, sowie verschiedenste regional bekannte Bands, die ihr bisheriges Schaffen präsentieren durften.

Die Sendung "... und der Rest ist Schweigen!" wurde von Kai Magnus Sting präsentiert, und durch die bewährten, technikgestählten Hände Christian Joekens konnte "... und der Rest ist Schweigen!" zu dem werden, was es war: eine runde Sache, die sowohl zu schriftlichen Beschwerden als auch mündlichen Lobeshymnen und Beifallsbekundungen führte.

Im Mai 2001 wurde die Sendung auf Betreiben des Hauptakteurs eingestellt.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen:

Ach wie gut, daß niemand weiß,
wo ich wohn' und wie ich heiß!

Glück auf!

"Kieselbachs Fälle"

Im Sommer 1999 entwarf Kai Magnus Sting eine Kriminalhörspielserie, das erste Hörspiel wurde geschrieben und mehrere die Serie begleitende Figuren erschaffen.

Zu den Sprechern gehörten der großartige Schauspieler und Rezitator von Gnaden Wilhelm von Hoegen als gewichtiger Meisterdetektiv Max Kieselbach, der in seiner Freizeit als Shakespeare - Mime agierende Till Freyling als bärbeißiger Hauptkommissar Matze Schwengel, der auch für Ton und Technik zuständige Christian Joeken als der stets geistesabwesende Polizeiarzt Doktor Wieland P. Bockmühl, später kam noch Harald Jüngst als trotteliger und allseits deplatzierter Oberinspektor Stubenrein dazu sowie Philipp Rating, Klaus Wendorff, Jürgen aus der Fünten nebst Gattin Monika, Harald Jüngst, Dr. Thomas Herwig, Lou Anne Sellers, Hans Goldschmidt, Gabi Wendorff, Peter Glörfeld, Irma Tahirovic und mehrere Gäste, zu denen unter anderem David Bongartz, Jurek Schie, Mélanie Locher, Armin C. Trottnow, Thomas Vogel und Hans Rose zählen. Kai Magnus Sting ließ sich, neben Buch und Regie, nicht nehmen, den Erzähler zu sprechen.

Und mit diesen Sprechern brachte das Ensemble die Reihe zu dem Erfolg, den sie auch verdiente: "Kieselbachs Fälle" wurden erfolgreich.

Als Sahnehäubchen fungierte die musikalische Untermalung durch den Duisburger Musiker und Produzenten Michael "Schnuff" Strohm und die atemlose Schneidetechnik und fabulöse Geräuschakrobatik von Christian Joeken und Kai Magnus Sting.

Die voneinander unabhängigen Folgen wurden jeden ersten Montag im Monat zunächst gegen 20:30 Uhr, dann allerdings, aufgrund enormer Hörerresonanz, schon ab 20:04 Uhr ausgestrahlt, ab da eine ganze Stunde lang.

Obacht: die Sendereihe erlangte Kultstatus!! Aus diesem Grund wurde zum Abschluß der ganzen Choose, nach den Aufnahmen im Januar 2001 zur letzten Staffel, am Karnevalswochenende 2001 eine CD im City Sound Studio in Duisburg von Michael "Schnuff" Strohm aufgenommen.

Im April 2001 ging die letzte Folge mit dem Titel "Kieselbach und die Abschiedsmorde" über den Äther, weil man sich nach anderthalb Jahren einfach mal eine kreative Ruhepause gönnen und sich in dieser Zeit anderen Dingen zuwenden wollte.

Eine Rückkehr Kieselbachs ist nicht ausgeschlossen, aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Anbetracht gezogen. Vielleicht kommt er wieder. Aber wer weiß das schon so genau.

So ist das Leben!